Donnerstag, 17. Mai 2018

Autorin und IHR Buchwerber

Ich bedanke mich bei der lieben Marlies meine Angebote und mich  hier vorstellen dürfen.
WER bin ich? 
Das ist schnell gesagt. Eine Autorin, die durch ihre eigene Biografie bewiesen hat, dass es auch aus dem größten Sumpf einen Rückweg in ein normales Leben gibt.
Meinen Werdegang könnt ihr selbst auf meiner Autoren-Seite  im  Buchshop nachlesen, den brauche ich euch hier nicht nochmal zu schildern.


Meine Biografie in 4 Bänden  
                                                    Einfach nur ICH...ich habe überlebt

                                              Einfach nur ICH...und ich lebe immer noch

                                    Einfach nur ICH...Jeanette ein außergewöhnlicher Junkie

                             Plötzlich war alles anders. Wie ich lernte mit der Angst zu leben.







                   Der Traum vom Bestseller und die harte Wirklichkeit: Eine Autorin packt aus!


Als Autorin weiss ich, wie wichtig Marketing für uns ist und habe deshalb vor  einiger Zeit schon den Service  IHR Buchwerber  gegründet.  Hiermit lade ich alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein die Seite zu besuchen und zu entdecken, wie auch eure Bücher mehr Aufmerksamkeit bei den Lesern erreichen können.








Sonntag, 6. Mai 2018

Blogbereich für die SONDEREDITION Mr. Schreck

Willkommen auf HANELTMANIA, ihr lieben User. Dem Facettenreich schlechthin.

Und zwar in meinem Blogbereich zur speziellen Grusel-Sonderedition des Kiel&Feder Verlages Plochingen, die alle zwei Jahre publiziert wird. Läuft unter dem Namen -Mr. Schreck-.

Deswegen speziell, da diese im Hardcover Design verlegt wird. Die erste Anthologie-Teamarbeit für jene Sonder-Reihe, an der wieder teilnehmende Autoren der Gruselreihe -Fürchte Dich- schreiben, trägt den Titel -Inselgeschichten-. Alterseinstufung ebenfalls 10+. Gehört nicht zur Reihe -Fürchte Dich-, sondern erscheint hiervon turnusmäßig separat.

Stück für Stück werde ich die VK-Links  incl. Covern hier einstellen. Es ist und bleibt spannend. schriftstellerische Gruseleffekte sorgen eben für jene Hochspannung, der man sich nicht entziehen kann.

COPYRIGHTS: Liegen bei den jeweiligen Autoren und dem Kiel&Feder Verlag Plochingen als auch der Inhaberin: Finisia Moschiano.

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Freitag, 13. April 2018

JUGENDGRUSELREIHE -FÜRCHTE DICH-. Mein spezieller Post-Bereich hierfür.

                      

 
 


Willkommen in meinem speziellen Blogbereich für die Jugendgruselreihe -Fürchte Dich-, Zeit zum Gruseln. (Altersgruppierung 10+ und aufwärts). Der besonderen Reihe, publiziert via Kiel&Feder Verlag Plochingen. Inhaberin: Finisia Moschiano. Start der Reihe, Mitte 2018. Weitere Publikationen dann immer halbjährlich. Hochspannung pur.

Unter dem Verlagslink findet Ihr alle Infos, was mithin die zukünftigen Publikationen für Kinder- und Jugendbücher als auch Autobiografien betrifft. Klickt Euch einfach durch die Button.   
https://www.kielundfeder.de

Hierunter findet der geneigte Leser Infos, in Form von Covern, Klappentexte und natürlich Lesepröbchen. Verlinke diesen Bereich auch auf der rechten Seite meines Blogs. Seid und bleibt fürderhin neugierig.  
 
Die Verkaufslinks, incl. Covern, für alle Werke der hieran teilnehmenden Autoren, stelle ich unter diesem Blogbereich ein.  Alles hat eben seine spezielle Ordnung auf meinem Facettenblog HANELTMANIA.
 
 
 
Lesepröbchen unlektoriert: COPYRIGHTS (Für alle nachfolgenden Covern als auch Textauszüge der Buchinhalte, incl. Klappentexte), by MARLIES HANELT und KIEL&FEDER VERLAG PLOCHINGEN - Finisia Moschiano.


                                         Kapitel 1
                
Der exzentrische schwedische Zirkus “Circus maniska magi“, übersetzt: “Zirkus manischer Zauber“ aus Strömsund, ist für eine Woche in Berlin zu Gast. Gibt hier sein Debüt, und möchte das magische Puppen Programm mit tagtäglichen Vorstellungen der etwas anderen Art präsentieren. Abgefahren ist die Show allemal, denn hier wird man Akrobaten, lustige dumpfbackige Clowns, die sich gegenseitig Torten ins Gesicht werfen und pausenlos über ihre eigenen viel zu großen Schuhe stolpern, weinende Pierrots als auch Tiere, vergeblich suchen. Dieses wäre schlichtweg langweilig, da man derart schon viel zu oft gesehen hat. Die Besonderheit verbindet sich mit der Darbietung von verschiedenen Puppenakteuren, wie zum Beispiel Bauchrednern, die eben mit Bauchreden ihren kunstvoll, sehr kreativ und bunt gestalteten Puppen Leben einhauchen, ohne dabei die Lippen zu bewegen. Dem Zirkusbesucher wird somit etwas vorgetäuscht, was in der Realität eigentlich nicht stattfinden kann - denn Puppen haben keine Stimmen, oder doch? Immerhin besteht ihr Grundgerüst überwiegend aus Holz oder einem anderen Material, das man den  mehr oder weniger steifen, kunstvoll erschaffenen, menschenähnlich wirkenden Puppen, mit stilgerechter fescher Kleidung versehen hat. Ich merke an, hinter oder in jeder Puppe steckt ein Mensch, der diesen Umstand erst möglich werden lässt. Die passende Geräuschkulisse eingespielt,  zusätzliche Scheinwerfer, deren gleißender Lichtkegel gezielt auf die Puppen gerichtet wird, gibt dem ganzen Spektakel erst den richtigen gruseligen Touch, wenn der erwünscht ist. Eben eine trügerische Scheinwelt, in die man sich gerne abgleiten und treiben lässt, oder?    

Ebenso kommen hier die Stabpuppen zum vollen Einsatz. Das Finale, zudem die Attraktion jener extrem anderen Puppenvorstellung schlechthin gehört, stellt eine ganz besondere Marionette dar. Vorab schon einmal als Abbildung auf Plakaten des Zirkus, überall in der Stadt verteilt und als Werbung ausgehangen. Ob dies allerdings genügend Geld in die Kassen spült, da niemand den Zirkus kennt oder jemals zuvor gesehen hat, bleibt offen. Zirkusdirektor Pelle Pålsson ist trotzdem voller Hoffnung und Zuversicht. Kann sich nichts anderes vorstellen, als mit jenen Puppen und Darstellern zu arbeiten, die ihm näher als seine Familie sind, die er nie kennenlernen durfte. Eben ein Waisenkind, das bis vor vielen Jahrzehnten nur in eigenartigen Kinderheimen Unterschlupf gefunden hat. Danach verwischen sich die Spuren - geben keinen Aufschluss auf seinen weiteren Verbleib. Bis …, tja, bis Pelle diese Idee eines Zirkus der “manischen Magie“ endlich aus dem Schädel drücken konnte, um ungehindert agieren zu können - nicht daran zerbrechen zu müssen. Ist er nun normal oder doch etwas chaotisch verrückt und manisch gewickelt? Somit wird schon jetzt klar, dass es ein unbedingter Erfolg werden muss, denn alles andere könnte Pelle nicht ertragen, nie und nimmer.
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 Final sei von mir angemerkt, dass ich Euch ein gruseliges Lesevergnügen wünsche.
Eure ADMINA Marlies Hanelt - AUTORIN/BLOGGERIN 
 
 

Dienstag, 27. Februar 2018

-DAGGI GEISELMANN STELLT BESONDERE BÜCHER VOR- Der Buchwerber


Willkommen auf dem Facettenblog
             HANELTMANIA 
hier speziell bei IHR Buchwerber.

Daggi Geiselmann, selbst Autorin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch als Buchwerber zu fungieren. Hier auf meinem Blog stellt Euch Daggi als Mitautorin, besondere Bücher vor, die man wirklich gelesen haben sollte. Denn ab heute arbeiten wir konstruktiv als Team auf dem Facettenblog Haneltmania zusammen. Mal erscheint ein Beitrag meinerseits, dann wieder etwas von Daggi. So soll es auch sein. Es ist doch jene Veränderung, die alles vorantreibt und im Nachhinein glänzen lässt, um dem User mehr bieten zu können. Viel Lesevergnügen weiterhin auf meinem Blog.
     Eure Admina Marlies Hanelt und Mitautorin Daggi Geiselmann.

Stück für Stück wird sich hier die virtuelle Listenvielfalt von Buchvorstellungen erweitern, damit Ihr genügend in Euren Regalen zu stehen habt. Denn Qualität geht hier vor Quantität. Natürlich wäre es von Vorteil, wenn dieser spezielle Beitragslink in Eurer Favoriten- als auch Lesezeichenliste (bei Mozilla ist das so) Unterschlupf fände.   

Die erste Buchserie, die IHR Buchwerber vorstellt ist von Henni Liz Borßdorff.

Henni Liz Borßdorff verrät warum ihre Wintersage so gerne gelesen wird.
Eine Serie, in drei Bänden, die euch in einfache Welt entführt, in einen Ruhepol, das genaue Gegenstück zur realen Welt.
Schüler können sich sehr gut in die Protagonisten hinein versetzen, könnten sogar ihren Deutsch-Unterricht interessanter gestalten, wenn sie diese Bücher ihrem Leser vorschlagen würden. Über Mengenrabatt könntet ihrdirekt mit ihr verhandeln.
https://goo.gl/GuVh1F
https://goo.gl/v2zX4H

https://goo.gl/9EAMiY





Textschnipsel aus Band 1 dieser Wintersaga:

Schnipsel Teil 1
-          Er wollte hier raus. Da gab es nichts mehr zu überlegen. Aber wie verabschiedete man sich von einem Haus?
-          Er musste – musste es schaffen. Bevor der Vater dahinter käme, was er vorhatte. Der Vater! Angst kroch in ihm hoch.
-          Leise, ganz leise schob er die Bettdecke zurück, setzte sich auf, beugte sich über den Rand seines Betts, zog das Tablett hervor. Sein Herz zersprang, als er das bekannte Wispern vernahm.
-          Ganz tief holte er Luft, beugte den Kopf nach unten, noch tiefer. Eine Gänsehaut überlief ihn. Und da spürte er es. Er wurde gezogen, weggezogen wie von einem Magneten. Verschwand im Nichts.
-          Der Vater starrte ihn an, die Augen vom Trinken gerötet. Er holte aus, traf ihn mit seiner fleischigen Hand ins Gesicht, dass seine Nase blutete. Er setzte sich zur Wehr, aber der breite, kräftige Mann hielt ihn fest und schrie auf ihn ein. „Habe ich dir nicht verboten, dass du jemals wieder …“
-          Der Regen legte richtig los. Meine Laune sank nicht nur deshalb gegen null. Das Kratzen im Hals war über Nacht zu einem Kloß angewachsen. Dabei hatte ich am Samstag gar nicht so lange in der Kälte stehen wollen. Verdammter Mist! Jasper war nicht wirklich prickelnd gewesen. Andererseits hatte ich endlich mal ein Date mit einem Jungen gehabt. Aber der Abschied vor der Haustür. Oberpeinlich! Küssen war nicht mein Ding. Jedenfalls nicht mit dem.
-           Es brauchte einige Zeit, bis ich begriff, dass er wirklich nur mich meinen konnte. Ich fühlte, dass ich erstens rot wurde – zum Glück war es dunkel! – und zweitens, dass jetzt ich mit Sprechen an der Reihe war. Ehe ich etwas herausbrachte griff der Junge meinen Arm und zog mich hinter sich her.
-          Ja, er sah verwegen aus. Hatten sie hier keine neuen Sachen anzuziehen? Ich fühlte mich dabei ertappt, wie ich ihn von oben bis unten und wieder zurück musterte. Er tat in dem Moment dasselbe mit mir. Rasch sah ich zur Seite.
-          Ich sah ihm ins Gesicht, konnte seinem Blick aber nicht lange standhalten. „Warum gerade ich?“ „Du findest in unserem Dorf, was du dir in deinem Inneren wünschst.“ Ich bekam Gänsehaut. Aber nicht, weil mir kalt war.
-          Die Nacht.
-          Alleine das Wort löste bei mir eine mittlere Panik aus. Heute Nacht. Ich sann dem Wort hinterher …
-          Es war Neumond. Kein Laternenlicht störte meinen Blick. Nichts rührte sich. Wahnsinn, dachte ich nur und riss mich von dem Anblick endloser Galaxien los.
-          Erst jetzt bemerkte ich, dass ich noch die Tränen im Gesicht hatte. „Für Tränen ist noch nicht die Zeit“, sagte der Mann ernst. Verständnislos schaute ich ihm ins Gesicht. „Komm mit in die Werkstatt. Da wartet Kai.“ Ich spürte, wie sich ein Heer roter Flecken aufmachte, mein Gesicht zu beleuchten.

-          Ich fühlte mich mit einem Mal entsetzlich schwer. Es war, als kämpfte ein Magnet auf der einen Seite gegen eine Zentnerlast auf der anderen und ich würde gleich in zwei Hälften gerissen. Da merkte ich es: Etwas oder jemand hing an meinen Beinen, zog mich in die Tiefe.

-          Der Griff löste sich, als ein unglaublicher Rums die Luft erschütterte, während ich unsanfter als jemals zuvor auf dem Boden der Schusterei landete. Der Schmerz trieb mir die Tränen in die Augen. Ich biss die Zähne zusammen. Die Wände wackelten – Erdbeben, durchfuhr es mich. Doch das konnte nicht sein …
-          „Ich geh dann mal nachsehen, was von dem Typ noch übrig ist. Wir können seine Reste ja im Gebüsch verscharren.“ Peer raunte: „Die Suche können wir uns sparen. Mehr als Gulasch wirst du nicht finden.“ Aber ich hatte es gehört. 

-          Ich wählte verwaschene, knallenge Jeans und halbhohe, abgetragene Stiefel für meine übrige Ausstattung. Ja, jetzt sah ich aus wie eine Streunerin. Die neuen Stulpen schauten lässig über den Stiefelrand. Und mit Schal, Mütze und Handschuhen spürte ich das Abenteuerliche, das Geheimnisvolle eines Herumtreibers, auf das ich mich einlassen wollte.

-          Die beiden Alten waren längst seine Ersatzeltern – übrigens sehr liebe Leute, die sich freuten, eine Tochter zu haben. Mit dem Kind bewahrten sie aber die Erinnerung an sein Zuhause in der anderen Welt, einer Welt, die anscheinend damals aus den Fugen geraten war.“

-          „Das Jahr fängt ja supergut an“, murmelte ich. Dann hing ich über der Kloschüssel, wo mir das gestrige Essen nebst Flüssigem aus dem Gesicht fiel. Nike, die die Kotz-Würg-Geräusche mitbekam, tröstete mich: „Was raus ist, kann nicht mehr quälen.“

-          Ich sprang auf. Das Klirren des Tellers paarte sich mit dem metallenen Aufschlag des Messers. Doch ich nahm es nicht wahr, sondern schrie: „Wohin haben Sie es getan?“

               ENDE TEXTAUSZUG
-           

 Neugierig geworden? Dann holt euch alle drei Bände, denn

Band 4 steht auch schon vor der Tür.

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Marvin Roth
Heute möchte ich euch die spannenden #Thriller von Marvin Roth  einmal etwas genauer mit #Leseproben vorstellen.
und Verlag:
Der Duft des Zorns
Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.
Lukas 12;5
Mit letzter Kraft
Unterdessen hatte Sheriff Ernest Gregory den Stadtrand von Walker
Hill erreicht. Er zitterte vor Anstrengung und der Schweiß rann ihm in
Strömen über den Körper. Seine Augen brannten und aus unzähligen
kleinen Wunden sickerte Blut. Zögernd verließ er den Wald und trat
hinaus auf die kleine Landstraße. Keine fünfzig Meter entfernt befand
sich die Tankstelle der Murphys.
Die Beine des Sheriffs begannen unkontrolliert zu zittern. Doch
noch wollte sich bei ihm kein Gefühl der Erleichterung einstellen.
Plötzlich hörte er das Brechen eines Astes aus dem nahen Wald.
Dazu kam das fast hysterische Fluchen einer Frau. Panik verformte
das Gesicht des Sheriffs zu einer Fratze.
Leicht wankend und steifbeinig setzte er seine Flucht fort. Er brauchte
Hilfe. Hilfe gegen diese Bestie in Menschengestalt, die ihn verfolgte.
So schnell er konnte, rannte der Sheriff zum Tankstellengelände.
Die kurze Strecke dehnte sich in seiner Panik und das Ziel schien
unerreichbar. Er wollte rufen, doch er brachte keinen Laut über die
Lippen.
Alles lag verlassen da. Kein Auto stand an der Tanksäule, kein
Tankwart war in Sicht. Selbst das Tor der Werkstatt war geschlossen.
Mit stolpernden Schritten erreichte der Sheriff schließlich den
kleinen Verkaufsraum hinter den Zapfsäulen.
*************
Das Papst Dekret
Und der Herr sandte einen Engel, der vertilgte alle Gewaltigen des
Heeres und Fürsten und Obersten im Lager des Königs von Assyrien,
dass er mit Schanden wieder in sein Land zog. Und da er in seines
Gottes Haus ging, fällten ihn daselbst durchs Schwert, die von seinem
eigenen Leib gekommen waren.
(Altes Testament, 2. Chronik 32.21)
Ohne Mitleid
Die Männer der Gruppe, die ihm durch ihre ernsten Gesichter
aufgefallen war, luden in aller Seelenruhe Maschinenpistolen und
sogar einige Panzerfäuste, sogenannte Bazookas, aus dem Kofferfach
des Busses. Noch ehe der Kellner auch nur einen Warnruf ausstoßen
konnte, lud einer der Männer seine Waffe durch und drehte sich in
Richtung des Cafés. Ohne jedes Mitleid eröffnete er das Feuer und
seine Waffe spuckte das Verderben ins abendliche Rom.
Der Ober ließ sich instinktiv fallen und blieb still liegen. Um ihn
herum pfiffen die Kugeln und zerfetzten menschliches Fleisch. Panische
Schreie versiegten in gurgelndem Keuchen, das, letztendlich vom
Blut erstickt, einer unheimlichen Stille wich. Der Kellner hörte nach
einer Weile das Scharren von Füßen und halblaut in einem arabischen
Dialekt geführte Gespräche, wie er glaubte. Dann entfernten sich die
Männer und auch der Bus wendete auf der Straße und fuhr, als sei
nichts geschehen, davon.
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ARREA 51
Suche
Die Erschütterung war so groß, dass der Dieb von seinen Füßen
gerissen wurde. Er prallte hart auf den vibrierenden Boden. Gleichzeitig
zerbarsten in den umliegenden Räumen, einem Labortrakt,
wie der Dieb wusste, Glasscheiben, welche die Laborsektionen von
den Büros trennten. Ein dumpfes Grollen schien durch den breiten
Flur zu rollen. Deckenlampen zerbarsten im Funkenregen und
es roch nach Ozon. Der Dieb rollte sich instinktiv in einer fötalen
Haltung zusammen. Noch Minuten, nachdem die Erschütterungen
geendet hatten und das donnernde Geräusch verklungen war, lag
er auf dem PVC Belag des Ganges. Er war geschockt und verängstigt.
Was war geschehen? War ein Flugzeug abgestürzt oder war eine
Bombe explodiert?
Oder …? Er fand keine Antwort auf seine Fragen und als es still
blieb, setzte er sich langsam auf.

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Donnerstag, 21. Dezember 2017

-WEIHNACHTSRUHE- Meine Gedichtversion zum Thema



weihnachtsmann-0153.gif von 123gif.de

Weihnachtsruhe

Er ruhet und rastet,
nicht mehr durch die Weltgeschichte düst,
oh'n Unterlass hastet,
da es ihn offensichtlich nicht mehr belastet.

Zwar ist der Sack noch keinesfalls geleert,
er gehört darum gefedert als auch geteert,
es seinem Inneren trotzdem unsägliche Ruhe beschert.

Jetzt schnarcht er, pennt sich aus,
denn das ist selten in diesem Weihnachtshaus.
Im nächsten Jahr geht es dann aufs Neue weiter,
frisch, fröhlich und auch heiter.

Träumet sich und das ist fein,
auf eine Insel im Seelenparadies hinein.
in der Südsee gelegen,
nur der dicke Bauch täte sich noch regen,
von wegen ...

Verbringt die Zeit des "Hohen Festes" in Besinnlichkeit,
seid hierzu auch im nächsten Jahr 2018 bereit.

Wir schreiben uns und das ist klar,
in des Blogs Welten, auch im nächsten Jahr.

Habt's einfach entspannt und gut.

Eure Admina Marlies Hanelt




 

Montag, 23. Oktober 2017

-Autoreninterview RALPH PAPE- Privatmensch und Westernautor - Moderation Marlies Hanelt

 
 
 
 
 
 
Ralph Pape: PRIVAT und als AUTOR hinterfragt
Von der Autorin/Bloggerin Marlies Hanelt
Westernautor - leidenschaftlicher Western Hobbyist - EINST und HEUTE

><  ><  ><  ><

Nehmt bitte schon einmal Platz. Heißgetränke mit etwas Gebäck, kredenze ich Euch später. 
Et voila
 

 
 

Über den Autoren Ralph Pape
 
M.H.: Ich beginne einfach mal mit Deinem aktuell publizierten Werk, das ich jedem wärmstens ans Herz lege. Wer es sich zu Gemüte führen möchte, klicke den Link.  Titel: Hinter dem fernen Horizont – Hoffnung kann eine Brücke sein.
 
 
 
 
 
 
Hierzu hast Du einen wirklichen tollen Trailer erstellt, der den Inhalt des Buches kurz widerspiegelt. Ach ja, Trailer kreiert Ralph Pape ebenfalls. Wer sich also einen wünscht, kann sich bei ihm melden. Unter dem im Link angezeigten, unterlegten Button KONTAKT.  


Hier der Videotrailer zum vorliegenden Buch.  
 
 
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Zu meiner ersten Frage. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, Bücher über das Erlebte in der Wildnis zu schreiben? Da Du ja in Deinem neuen Werk, Fantasie mit realer Western Atmosphäre verknüpfst, gehst Du als Autor hier offensichtlich andere Wege. Probierst also gerne etwas Neues aus.
 
R.P.:
Tjaa, erst mal Dankeschön an dich Marlies, für dieses Interview. Du selbst weißt ja schon, dass ich ein Country&Western Fan bin. Und das schon seit meiner Jugend. Ich las die Bücher von Karl May, von Jack London und anderen Western Autoren. Später befasste ich mich ernsthaft mit der Geschichte Nordamerikas. Später engagierte ich mich in Vereinen und lebte das Brauchtum des alten Westens nach. Das trieb ich soweit, dass ich auch den Reitsport mit einbezog. Und aus Spaß schrieb ich in den 70ern mal einen Western Roman, damals noch auf einer Schreibmaschine. Das war aber auch das einzige Mal, dass ich etwas schrieb. Das Interesse daran kam erst in den 90ern wieder, als ich Kanada bereiste. Auf Drängen meiner Familie und Freunden verfasste ich eine Reiseerzählung über meine Abenteuer und Erlebnisse in diesem traumhaften Land. Tja und dann packte mich die Leidenschaft, auch mal  einen „richtigen“ Western zu schreiben. Du sprichst da mein letztes Werk an, dass die Auswanderung einer niedersächsischen Familie behandelt. Jaa ..., ich las viel über Auswanderer im vorigem Jahrhundert und dachte mir, dieses Thema wäre doch mal interessant, um einen Roman daraus zu machen. Sozusagen, reale Ereignisse mit Fantasie zu verknüpfen. Was ich ja auch schon mit meinem ersten Werk „Abrechnung im Yukon“ tat. All diese Geschichten hätten so auch wirklich stattfinden können. Das hat mich daran gereizt.
 
M.H: Was fasziniert Dich als Autor generell am Schreiben, und wie setzt Du die Fantasien, anhand von Plots, im Skript um? Erstellst Du vorab Exposés oder eher nicht? , legst quasi gleich los und lässt der Story ihren Lauf? Also bis zum bitteren Ende. Gibst dem Finale sozusagen eine gewisse formbare schriftstellerische Freiheit.
 
R.P.:
Naja, ich bin da vielleicht nicht so gewissenhaft, wie andere Autoren (lacht). Bei mir entsteht im Kopf eine Geschichte. Ich stelle es mir quasi wie einen Film vor, der vor meinem geistigen Auge abläuft. Zuerst nur in Bruchstücken. Dann fügt sich das Eine oder Andere hinzu, bis der „Film“ im groben fertig ist. Natürlich notiere ich mir die Namen der Protagonisten. Ihre Herkunft und Charaktere, sowie das Umfeld. Und dann schreibe ich einfach los. Besonders der Anfang eines Romans ist der schwierigste - jedenfalls bei mir. Wenn der den Leser nicht sofort mit einbezieht, ihn fesselt und ihn zum Weiterlesen animiert, ist etwas falsch gelaufen. Bei meinem letzten Werk, musste ich viel recherchieren. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den 1880er Jahren in Deutschland, wollte ich ja einigermaßen genau darstellen. Und interessanterweise lebte meine Romanfamilie in dem Ort, wo ich heute lebe. So war es für mich reizvoll, die Personen und Gegebenheiten  darzustellen, die so vielleicht in 1882  real waren. Also Nein, ein Exposé schreibe ich nicht. Der Plot entsteht bei mir im Kopf. Und die Handlung entwickelt sich im Laufe des Schreibens. Vieles wird wieder gelöscht und Neues hinzugefügt.  Das war bei dem letzten Werk ganz krass (lacht) Ich bin Anfangs zu sehr ausgeschweift, was das Umfeld und die Geschichte hier im Ort betrifft. Das hätte den Leser zu sehr gelangweilt. Also wieder fast zehn Seiten gelöscht und alles umgemodelt. Zuerst wollte ich einen Dreiteiler aus der Geschichte machen. Doch es blieb dann bei einem Roman. Übrigens mein bisher längster, mit  374 Seiten.
 
M.H.: Würdest Du bitte dem künftigen Leser Deines neuen Werkes eine Kurzbeschreibung geben, worum es hier geht? Nur etwas Spoilern, bitte. *zwinkert.
 
R.P.:
Also ganz kurz (lacht). In dem Roman wird das Leben des „Jakob Bernhard Kirchhain“ und seiner Familie geschildert, die aus einem niedersächsischen Dorf, nach Amerika auswandern.
Dort erfährt Jakob die raue Wirklichkeit des Westens und die passt nicht immer zu seinen Träumen und Vorstellungen.
Doch er passt sich schnell an und entwickelt sich zu einem gestandenen Mann, der erst hier erkennen muss, dass die menschliche Seele auch dunkle und bösartige Abgründe besitzt.
Und er lernt die brutale Gewalt von Gesetzlosen kennen. Doch Jakob trotzt allen Gefahren und lernt in einer kleinen Wüstenstadt, auch die Liebe seines Lebens kennen. Nach Jahren des Umherziehens und der stetigen Auseinandersetzung mit Outlaws und der gnadenlosen Natur, findet Jakob endlich seine Bestimmung. Mehr verrate ich nicht.
 
M.H.: Dein Schreibstil hat sich in den letzten Jahren wahrlich geändert. Das geschieht ja nicht von alleine. Welcher Methode bedienst Du Dich, um ihn beständig zu verbessern? Thema Teamarbeit etc.
 
R.P.:
(grinst) Jaa..da hat sich wahrlich etwas geändert. Schrieb ich anfangs noch hölzern und ungelenk, schreibe ich heute flüssiger und spiele auch mit Worten. Besonderen Wert lege ich dabei auf die Darstellung des Protagonisten. Ich gehe dabei mehr auf dessen Gefühle, Gedanken und Träume ein, was in meinem ersten Werk nicht so zur Geltung kam. Soll heißen, der Charakter der Protagonisten wird dem Leser nähergebracht, sodass er sich besser mit ihm identifizieren kann. Das habe ich im Lauf der Zeit von anderen Autoren und Lektoren gelernt. Und auch du liebe Marlies hast mir einiges beigebracht (zwinker). Auch wie man Sätze und Satzstellungen behandelt. Ich kann heute Situationen besser beschreiben, auch wenn ich mich ab und an ärgere, dass es mir immer noch nicht perfekt gelingt. Im Kopfkino läuft alles so toll ab. Doch das auch in Worte umzusetzen, ist nicht so einfach. Trotzdem bleibe ich bei meiner Schreibweise, die nicht verschnörkelt und umständlich ist, und wie ich im Alltag rede, schreibe ich auch. Eben, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Zudem hole ich mir auch Inspirationen von anderen Werken und bringe auch ab und an Filmsequenzen mit ein. Deren Dialoge ich für die Situation im Roman abändere. (herzlich lacht)
 
M.H.: Wie würdest Du entscheiden. Kann man das Schreiben erlernen oder ist es ein Bauch- als auch Kopfgefühl, dem man unbedingt nachkommen muss?
 
R.P.:
Hmm...tja...Ein gewisses Talent sollte schon vorhanden sein, denke ich.  Für uns Autoren, die wir Unterhaltungsliteratur schreiben, geht es in erster Linie darum, dem Leser ein Lesevergnügen zu bieten, das spannend ist und vielleicht auch das eine oder andere Mal lehrreich sein kann. Schreiben kann eigentlich jeder, der mal eine Schule besucht hat und das Talent besitzt, wenigstens in ganzen Sätzen zu schreiben. Alles andere bedeutet Übung und nochmals Übung. Und das Lernen hört nie auf. Und Fantasie hat wohl jeder. Man muss die nur in Worte fassen können. Also Ja...man kann das Schreiben lernen.
 
 
M.H.: Bevor Du beim Brokatbook Verlag unter Vertrag genommen worden bist, hast Du Dich als Indie Autor betätigt. (Self Publisher > Unabhängiger Autor). Was hat Dich zu dieser Entscheidung bewogen? Sind ja immerhin zwei völlig unterschiedliche Welten, die sich bei einem Indie Autor mit komplexem Wissen  und zudem  auch finanziellen Vorableistungen verknüpfen.
 
 
R.P.:
Kurz und knapp. Ich wusste es damals nicht besser. Als ich anfing, meine Reiseerzählung zu schreiben, schrieb ich sie in allererster Linie für mich und meine Familie/Freunde.  Und die drängten mich, es als Buch herauszubringen. Was für mich zu der Zeit als abwegig erschien. Doch dann begann ich mich zu informieren, wie so etwas überhaupt zu bewerkstelligen ist. Na und dann stieß ich im Internet auf gewisse Portale, wo man sein Manuskript einreichen konnte und die es als eBook auf den Markt brachten. Blauäugig wie ich war, stieß ich mich selber ins kalte Wasser. Ohne das ich einen Ahnung von der Materie hatte.
„Schreiben habe ich ja in der Schule gelernt“, dachte ich mir. Also was soll´s?
Und ein Lektorat, oder wenigstens ein Korrektorat, kannte ich nur aus dem Internet und dafür hatte ich kein Geld. Auch das Cover zu dem Buch bastelte ich mir selber. Naja, die Kritiken waren dementsprechend, als es bei „Amazon“ erschien. Erst danach informierte ich mich intensiv über die ganze Sache des Bücher Schreibens und was da alles mit zusammenhängt. Für meinen ersten Roman hatte ich dann eine Lektorin, für die ich das Geld zusammen sparte und in zwei Raten abzahlte. Na, die hatte ihre Arbeit mit meinem Manuskript, dass sage ich dir. (laut lacht) Tjaa, und so vor zwei Jahren lernte ich dann den Brokatbookverlag kennen. Weil ich mich auch mit der Erstellung von Webseiten beschäftige, bat mich der Verlagsleiter, seine Website zu betreuen und so intensivierte sich die Zusammenarbeit mit dem Verlag. Ich nahm meine Reiseerzählung aus dem Verkauf und ließ sie lektorieren, weil die immer noch unbesehen unter „ferner liefen“ eingestellt war. Und heute bin ich in der glücklichen Lage, meine Werke in die Obhut von Experten geben zu können. An dieser Stelle möchte ich mich dafür nochmal herzlich bedanken.
 
 
M.H.:  Wie wichtig sind für Dich Informationen und auch Mithilfe von anderen Autoren? Letztendlich gibt es kurze Passagen in einigen Deiner Skripte, die Liebesszenen beinhalten. Immerhin liegt Dir das Thema Erotik nicht wirklich. Nur so mal aus dem Nähkästchen geplaudert. Zum Beispiel in Deinem Werk, -Wolf Hole Junction - Fluch des Gehenkten-, 
das schon vor einiger Zeit publiziert worden ist. Westernszenen, mit einer fiktiven Story verbunden, in der es um einen, in der Vergangenheit ausgesprochenen Fluch eines an einem bestimmten Baum Aufgeknüpften geht. Horrorelemente finden sich darin, bei denen Zombies eine prägnante Rolle einnehmen und dementsprechend heftig agieren. Deine Hauptprotagonisten Dean Grandner und Linda stellen sich hier dieser Situation. Schaffen sie es oder bleibt ein bitterer Nachgeschmack?
 
Zudem hat mir ein Vögelchen gezwitschert, dass es hierzu einen weiteren Band geben soll. Also die Fortsetzung um Dean Grandner und seiner Linda. Quasi in ferner Zukunft.  Wahrheit oder Lüge? *schonwiederzwinker.   
 
 
 
 
 
R.P.:
(Laut lacht). Das war mir klar, dass du auf das Thema zu sprechen kommst Marlies. Jaja, diese Erotikszenen. Mit denen hab ich es wirklich nicht so. Das ist eher dein Metier. Dafür an dieser Stelle nochmals meinen Dank für deine Hilfe damals. Sicher. Ohne gute und konstruktive Kontakte kommt wohl kaum einer aus. Jede Autorin/Autor, hat eine andere Schreibweise und kennt sich in verschiedenen Genres besser aus. Und da passte es natürlich, dass du solche Liebesszenen besser in Worte fassen kannst als ich. Ich schreibe lieber derbere „Männergeschichten“. Ja, dieser Roman. Eigentlich war das nicht so mein Ding.
Man hatte mir einfach mal den Vorschlag gemacht, eine Horrorgeschichte zu schreiben. Weil dieses Genre im Trend liegt. Und was lag näher, als diesen Roman im Bereich „Western“ anzusiedeln? Weil ich darüber einfach besser Bescheid weiß. Zudem erfuhr ich beim schreiben, dass es sehr reizvoll ist indianische Mythen und Bräuche mit einzubinden. Und das alles spielt sich in Arizona ab, einem Staat, den ich schon gerne auch mal bereist hätte. Und Geisterstädte waren für mich schon immer faszinierend und spannend. Würde ich doch selber gerne mal in so einer „Ghost Town“ herumstöbern. Und wer weiß: Vielleicht begegnen einem dort wirklich mal die Geister der Vergangenheit. (lacht herzlich). Zu deiner Frage einer Fortsetzung des Romans: Jaa, wir hatten uns ja kürzlich darüber unterhalten. Ich spiele mit dem Gedanken. Muss mir aber noch den Plot ausdenken. Das kann bei mir eine Weile dauern. Aber interessant  wäre es schon, was Linda und Dean noch erleben würden. Sie sind ja jetzt verheiratet und vielleicht geraten sie wieder in so eine Situation, wo sich die Pforten der Unterwelt für sie öffnen? Wer weiß das schon?
 
M.H: Könntest Du Dir vorstellen, eines Tages nicht mehr zu schreiben, da Deine Ideen ausgegangen sind? Wo auch immer sie sich hin verflüchtigt haben. Ins unendliche Nirwana eventuell? *lacht.
 
R.P.:
(lacht). Na gut. Im Moment habe ich keine Ideen, die es wert wären, geschrieben zu werden. Bis eben auf die Fortsetzung von „Wolf Hole Junction“. Ich möchte auch nichts schreiben, nur um des Schreibens Willen. Da muss mir schon etwas Besonderes einfallen. Aber ich habe ja gute Kontakte, die mich eventuell inspirieren werden.
 
M.H.: Du bist schon längere Zeit als Autor tätig. Demzufolge ein Alter Hase der schreibenden Zunft. Würdest Du Jungautoren oder die, welche es werden wollen, einige Tipps ans Herz legen? Denn alleine mit dem Schreiben ist es ja nicht wirklich getan, oder? Immerhin verbergen sich hinter den Schreibkulissen  ganz gewiss noch andere komplexe Tätigkeiten, die einen wirklichen Autor ausmachen.
 
R.P.:
Naja, alter Hase? Da gibt es bessere und erfolgreichere Autoren. Also ich kann nur raten, wer schreiben möchte, sollte es tun. Beim Schreiben werden die grauen Zellen angeregt. Man bleibt geistig fit und es hat doch jeder so seine Vorstellungen, über was er gerne mal schreiben würde. Schreiben bildet auch. Denn bei manchen Sachen muss man sich erst informieren. Recherchen anstellen und sich mit Dingen befassen. Erst vor kurzem erklärte mir jemand, dass er gerne mal was schreiben wolle, jedoch nicht wisse, wie er alles „zu Papier“ bringen könne. Demjenigen habe ich geraten, einfach mal loszulegen und aufzuschreiben, was ihn bewegt. Keine Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen. In Reihenfolge und logischen Ablauf zu bringen, kann man ja später immer noch. Wer zu lange überlegt und grübelt, hat seine besten Ideen vielleicht schon wieder vergessen. Und wenn  mal eine Schreibblockade“ das Gehirn lahmlegt. Nicht unter Zwang weitermachen. Alles liegen lassen und ein paar Tage später weitermachen. Zudem: ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen. Also traut euch und packt es einfach an!
 
M.H.: Wie denkst Du über die Thematik Bestseller? Was  sollte einen Bestseller unbedingt ausmachen, damit er eben zu einem Solchen werden kann? Es würden die Kriterien völlig ausreichen, die hier das Zünglein an der Waage sein können. Gute Frage, oder? Zudem recht komplex.
 
R.P:
Woww. Das ist schwer ja. Ich denke mal, in erster Linie macht einen Bestseller aus, wenn er in einem Genre angesiedelt ist, die dem Trend der Zeit entspricht. In unserer Zeit heute, sind es Fantasy, Horror und Science-Fiction. Sieh dir z.B. „Herr der Ringe“ oder Game of Thrones“ an. Alles Romane, die sogar verfilmt wurden. Doch dazu braucht man weit mehr als nur Talent. Das sind schon Schreibgenies. Und die sind dünn gesät. Dazu braucht man eine himmlische Fantasie und  auch Wissen um die Materie. Doch nicht immer werden Romane zu Lebzeiten der Autoren zu Bestsellern. Vielfach erst nach dem Tod derer, wenn die Zeit reif ist, für solche Geschichten. Man kann übrigens nie vorhersagen, ob das Geschriebene mal zu solch einem großen Werk wird. Das wird erst die Zeit zeigen und der Leser, der nach solcher Literatur lechzt. Wer einen Bestseller schreibt, der hat bestimmt auch eine gewisse Ausbildung hinter sich. Wenn nicht sogar ein Studium. Bestimmt sogar, wenn man Fachbücher schreibt.
 
M.H: Final lege ich dem Leser noch ein Werk ans Herz. -Abrechnung im Yukon-. Eine fiktive Geschichte im Genre: Western.
 
 


 
Jetzt komme ich zum Privatmenschen RALPH PAPE